Bloq SSC Regionalgruppe Nordwestschweiz

Bericht HV des SSC in Würenlos von Leo Thomann, Präsident SSC

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Weiterbildungstag der Regionalobmänner SSC

Bruno Wiederkehr im Vordergrund
Bruno Wiederkehr im Vordergrund

Weiterbildungstag der Regionalobmänner 2013

Anlässlich der Vorstandssitzung mit den Regionalgruppenobmännern wurde beschlossen, ein Weiterbildungstag für die Regionalgruppenobmänner durchzuführen. Ziel und Zweck sollte es sein, dass alle Regionalgruppenobmänner die Ausbildung nach dem gleichen Muster gestalten. Das Ehrenmitglied Bruno Wiederkehr stellte grosszügigerweise die Infrastruktur sowie das Revier zur Verfügung. Als Kursleiter konnte der Praktiker Sämi Gantner gewonnen werden.

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Jahresbericht der Regionalgruppe Nordwestschweiz des SSC

 Instruktion Schrotschuss
Instruktion Schrotschuss

Wir können auf ein erlebnisreiches Jahr zurückblicken. Viele neue Aktivitäten wurden von Frank Hofer, dem zukünftigen Regional Obmann, ins Leben gerufen.

 

Übungen

 

In diesem Jahr waren vier Übungen vorgesehen.

Die erste Übung (Anschuss - Seminar) fand im Revier Würenlos statt und wurde von acht Hundeführern mit ihren vierbeinigen Begleitern besucht. Am Samstag Morgen haben einige Mitglieder unserer Gruppe verschiedene Anschüsse auf Reh vorbereitet. Am Nachmittag wurden die verschiedenen Anschüsse von jedem einzelnen Hundeführer, unter den kritischen Blicken der übrigen Teilnehmer, mit seinem Hund ausgearbeitet. Für die andern Hunde war Ablegen im Gelände angesagt. Anschliessend orientierte der Obmann über den Schrotschuss anhand einer beschossener Kartontafel mit aufgezeichnetem Reh. Es ist erstaunlich wie gross die Schrotgarbe auf eine Distanz von 30 Meter (Randschrot) ist. Vielen Dank an Jagdgesellschaft Würenlos, an Claudia Lauener und Frank Hofer für die feine Verpflegung.

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Resumée nach 2 Wochen Nachsuchearbeit auf Reh während der Herbstjagd

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Nachsuchearbeit in einem Basellandschaftlichen Revier

Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk von der Königswand (re)
Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk von der Königswand (re)
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Bericht HV des SSC in Würenlos von Leo Thomann, Präsident SSC

Bereits am Freitagabend, 25. April 2014, trafen sich die Mitglieder des SSC-Vorstandes im Forsthaus Tägerhard in Würenlos zu einer Sitzung. Anschliessend gab es einen  ausgezeichneten Risotto für alle SSC-Mitglieder mit Partnerinnen, die bereits am Freitag angereist sind. Bei einem guten Glas Wein wurde dann bis Mitternacht über Jagd, Nachsuchen und vieles mehr diskutiert. Herzlichen Dank an Claudia, Frida, Bruno und Helmut für die ausgezeichnete Bewirtung im gemütlichen Forsthaus.

 

Am Samstagmorgen wurden die angereisten Mitglieder des SSC mit Kaffee und Gipfel begrüsst. Daraufhin ging die Arbeit bereits los. Die Zuchtwartrichter, unter der Leitung von Werner Giger, standen in zwei Gruppen im Einsatz und konnten die angemeldeten Hunde richten und bewerten. Frank Hofer mit seinen Helferinnen und Helfern bereiteten den Saal in der Kantine von „Huba Control Headquartes“ für das Mittagessen und die anschliessende HV vor. Punkt 11.00 Uhr konnte Werner Giger die Resultate der gewerteten Hunde bekannt geben. Auf sympathische Art und Weise stellte Werner die Roten Hunde vor, welche im Gelände des Forsthauses mit Ihren Führern eingetroffen waren. Beim anschliessenden Apéro, der vor dem Saal der Kantine stattfand wurden die Mitglieder und Gäste mit den Klängen der Jagdhornbläser Halwil begrüsst und unterhalten. Herzlichen Dank den Jagdhornbläser unter der Leitung von Richard Rabus, für die musikalische Umrahmung.

 

Das sehr gute Mittagessen, Rehragout aus der einheimischen Jagd, wurde im sehr schön dekorierten Saal speditiv serviert. Ganz besonders stachen dabei die Schoggitaler mit dem Signet des SSC ins Auge. Diese wurden vom Chocolatier Fabian Rimann, seines Zeichen Vizeweltmeister der Konditoren, kreiert.

 

Mit leichter Verspätung konnte die 47. HV durch den Präsidenten Leo Thomann eröffnet werden. Der Präsident durfte folgende Gäste begrüssen: Herr Thomas Stucki, Jagdverwalter des Kantons Aargau, Herr Dr. Reinhard Klöti, Präsident des Aargauischen Jagdschutzverbandes und Herrn Pascal Cueni, Präsident Jagd Baselland. Alle drei Ehrengäste konnten mit Ihren Wortmeldungen und Botschaften das Interesse der Mitglieder des SSC wecken. Vielen Dank den Gästen für die wohlwollenden Grussbotschaften.

 

Herr Thomas Stucki, Jagdverwalter des Kantons Aargau
Herr Thomas Stucki, Jagdverwalter des Kantons Aargau

Die HV konnte gemäss Traktandenliste speditiv abgehalten werden. Von den Mitgliedern waren vorgängig keine Anträge eingegangen. Beim Traktandum Wahlen standen nebst den Wahlen des Vorstandes auch die Wahlen der Regionalobmänner an. Beim Vorstand gab es keine Rücktritte, so dass alle Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahren wiedergewählt wurden. Die einzige Änderung betraf den technischen Leiter. Diese Aufgabe wird in Zukunft von Sämi Gantner wahrgenommen, der das Amt von Michael Eichoff übernehmen wird. Bei den Regionalobmännern hat es drei Rücktritte gegeben. Bruno Wiederkehr, Werner Giger und Sämi Gantner wollten, nach zum Teil langem Wirken in den Regionen, diese Aufgaben an jüngere Kräfte übergeben. Erfreulicherweise konnten alle drei betroffenen Regionen ohne Mühe geeignete Kandidaten finden und zu Handen der HV vorschlagen.

 

 

 

Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk (re)
Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk (re)
Frank Hofer (r) mit Anouk und Saemi Gantner (li) mit Ivi nach erfolgreicher Nachsuche
Frank Hofer (r) mit Anouk und Saemi Gantner (li) mit Ivi nach erfolgreicher Nachsuche

Neu wurden Frank Hofer für die Region Nordwestschweiz, Christian Kendlbacher für die Region Werdenberg/Lichtenstein/Bodensee  und Marcus Schocher für die Region Graubünen/Tessin vorgeschlagen. Für die Region Graubünden/Tessin wurde zudem Gian Fadri Schorta als Stellvertreter vorgeschlagen. Alle neu zur Verfügung stehenden Regionalobmänner wurden zusammen mit den fünf bisherigen Regionalobmännern einstimmig gewählt. Ebenso wurden sämtliche vorgeschlagenen Revisoren, Richter, Richteranwärter und Delegierte gewählt. Ich wünsche allen alten und neugewählten Amtsträger viel Freude und Erfolg. Der Präsident der Kommission für die Revision der Prüfungsreglemente, JeanVuilleumier stellte die Arbeit und Vorschläge der Kommission vor. Abschliessend zeigte er das weitere Vorgehen auf und kündigte an, dass an der ausserordentlichen GV am 30. August 2014 über das neue Reglement definitiv abgestimmt werde. Somit könnten die Prüfungen im nächsten Jahr nach dem neuen Regeln durchgeführt werden. Mit den verschiedenen Ehrungen und dem letzten Traktandum Varia durfte der Präsident die Versammlung mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren, unter der Leitung von Claudia Lauener und Frank Hofer, die Versammlung schliessen.

Herr Dr. Reinhard Klöti, Präsident des Aargauischen Jagdschutzverbandes
Herr Dr. Reinhard Klöti, Präsident des Aargauischen Jagdschutzverbandes
Pascal Cueni, Präsident Jagd Baselland
Pascal Cueni, Präsident Jagd Baselland
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Weiterbildungstag der Regionalobmänner SSC

Bruno Wiederkehr im Vordergrund
Bruno Wiederkehr im Vordergrund

Weiterbildungstag der Regionalobmänner 2013

Anlässlich der Vorstandssitzung mit den Regionalgruppenobmännern wurde beschlossen, ein Weiterbildungstag für die Regionalgruppenobmänner durchzuführen. Ziel und Zweck sollte es sein, dass alle Regionalgruppenobmänner die Ausbildung nach dem gleichen Muster gestalten. Das Ehrenmitglied Bruno Wiederkehr stellte grosszügigerweise die Infrastruktur sowie das Revier zur Verfügung. Als Kursleiter konnte der Praktiker Sämi Gantner gewonnen werden.

Am 5. Mai 2013 trafen sich der Vorstand sowie die Regionalgruppenobmänner im Fischer­hübel in Gontenschwil. Aufgrund seines politischen Amtes in der Gemeinde musste sich der Walliser Regionalgruppenobmann Leo Theler leider entschuldigen. Als Gast durfte der zukünftige Regionalgruppenobmann Nordwestschweiz Frank Hofer begrüsst werden.

 

Pünktlich um 9.00 Uhr startete Bruno Wiederkehr, SKN Ausbilder bei der SKG, mit dem Theorieteil „Allgemeines zur Hundeausbildung“. Folgender Grundsatz konnte durch den Vortragenden eindrücklich vermittelt werden: „Man kann nichts in den Hund hineinprügeln – aber manches aus ihm herausstreicheln!“

 

Darauf folgte die Verschiebung ins Revier Gontenschwil. Hier wurden drei Kunstfährten ausgearbeitet. Die Regionalgruppenobmänner sowie die Vorstandsmitglieder hatten die Möglichkeit diese als Korona zu begleiten. Anschliessend wurden die Fährten vor Ort in der Gruppe besprochen.

 

Nach dem Mittagessen ging es zurück auf den Übungsplatz von Bruno Wiederkehr; siehe www.hundekurs.jimdo.com. Hier zeigte Sämi Gantner auf wie man das Fach „Gehorsam“ gestalten kann.

 

Es folgte ein Theorieblock mit dem Thema „Welpenprägung“. Bruno Wiederkehr bietet u. A. spezielle Welpentage für interessierte Hundeführer an.

 

Abschliessend ist anzumerken, dass der Weiterbildungstag bei den Anwesenden sehr guten Anklang gefunden hat. Einen besonderen Dank richte ich an SSC Ehrenmitglied Bruno Wiederkehr und den Kursleiter Sämi Gantner.

 

Ich würde es sehr begrüssen, wenn die zwei Referenten 2014 einen Tag für Junghundeführer ins Leben rufen könnten.

 

Martin Aebi

Kassier SSC

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Jahresbericht der Regionalgruppe Nordwestschweiz des SSC

 Instruktion Schrotschuss
Instruktion Schrotschuss

Wir können auf ein erlebnisreiches Jahr zurückblicken. Viele neue Aktivitäten wurden von Frank Hofer, dem zukünftigen Regional Obmann, ins Leben gerufen.

 

Übungen

 

In diesem Jahr waren vier Übungen vorgesehen.

Die erste Übung (Anschuss - Seminar) fand im Revier Würenlos statt und wurde von acht Hundeführern mit ihren vierbeinigen Begleitern besucht. Am Samstag Morgen haben einige Mitglieder unserer Gruppe verschiedene Anschüsse auf Reh vorbereitet. Am Nachmittag wurden die verschiedenen Anschüsse von jedem einzelnen Hundeführer, unter den kritischen Blicken der übrigen Teilnehmer, mit seinem Hund ausgearbeitet. Für die andern Hunde war Ablegen im Gelände angesagt. Anschliessend orientierte der Obmann über den Schrotschuss anhand einer beschossener Kartontafel mit aufgezeichnetem Reh. Es ist erstaunlich wie gross die Schrotgarbe auf eine Distanz von 30 Meter (Randschrot) ist. Vielen Dank an Jagdgesellschaft Würenlos, an Claudia Lauener und Frank Hofer für die feine Verpflegung.

Am Ziel angelangt, der Hund wird belohnt
Am Ziel angelangt, der Hund wird belohnt

 

 

 

An der zweiten Übung waren wir Gast bei Konrad Mäder im Revier Zuchwil SO.

Leider nahmen an dieser Übung nur sechs Hundeführer teil, entschuldigt waren vier Gespanne. Alle Fährten wurden gut gearbeitet. Beim Ablegen mit Schiessen am Ende der Übung hatten einige Hundeführer bzw. ihre Hunde mehr Mühe. Vielen Dank an Koni und seine Mitpächter für ihre Arbeit und die Gastfreundschaft.

 

Die dritte Übung war im Revier Reinach AG bei Peter Merz angesagt, wurde aber mangels Teilnehmer abgesagt. Die Entschuldigungen reichten von Ferienabwesenheit über Taufe von Grosskind (Obmann) bis hin zum Richtereinsatz (SSC Prüfung Diemtigtal; RAW Frank Hofer). Einige Hundeführer aus der Region organisierten sich aber dennoch und führten eine Übung im kleinen Rahmen durch.

 

Die letzte Übung fand bei Andi Stauber in Zetzwil statt. An dieser Übung nahmen acht Gespanne teil. Es wurde auf allen Fährten gut gearbeitet. Einige Hunde hatten wiederum Mühe beim Ablegen. Bei der Arbeit an der Pendelsau war gut festzustellen welche Hunde im Saugatter geübt hatten und gewisse Erfahrung in Sachen arbeiten an der Sau hatten. Nach der obligaten Übungsbesprechung und dem Aser verbrachten wir noch einige gemütliche Stunden bei der Jagdhütte in Zetzwil.

 

Der diesjährige Schlusshock wurde wiederum vom Obmann organisiert und fand im Wildpark Roggenhausen in Aarau statt. An diesem Anlass nahmen 18 Personen teil. Mit von der Partie war auch unser alte Kassier und Ehrenmitglied Paul Antenen mit Gemahlin, sowie unser ehemaliges Gruppenmitglied Fritz Rauber. Nachdem die Übungsdaten und die Übungsorte festgelegt waren berichtete unser zukünftige Obmann über verschiedene Projekte, die er dieses Jahr in Leben gerufen hat, und in nächster Zeit ausbauen möchte. Frank wird am Ende diese Berichtes selber darüber informieren.

 

Wie lange gehts noch aufwärts?
Wie lange gehts noch aufwärts?

 

Prüfungen

Kasimir Vogt hat mit seiner HS Hündin „Aischa vom Zinnerhof“ an der Aarg. Kantonalen Schweissprüfung die 1000 Meter Fährtenschuh - Prüfung bestanden.

Der Obmann legte mit seiner BGS Hündin „Dixi vom Kreuzbödele“ im gebirgigen Wildhaus die 1000 Meter Prüfung beim SSC ab. Im Jahr 2013 sind nun die jungen Führer unserer Gruppe gefordert!

 

Zum Schluss möchte ich allen jenen danken die ein Revier für unsere Übungen zu Verfügung gestellt haben und die Arbeiten vor Ort vorbereitet haben. Sie leisten damit einen Beitrag für die Arbeit mit dem roten Hund und damit zum Wohle verletzter Wildtiere.

 

Der Obmann      Bruno Wiederkehr

 

 

Frank mit Dixi und Anouk in Deutschland
Frank mit Dixi und Anouk in Deutschland

Bericht Frank Hofer:

 

Im April, anlässlich der GV Jagd Baselland, ging ich für die Regionalgruppe aktiv die Jagdgesellschaften Rothenfluh und Gelterkinden an. Wir boten an, diese Jagdgesellschaften über 24 Stunden ganzjährlich mit Schweisshunden zu versorgen, sollte es nötig sein. Zudem stellen wir zu jeder Herbstjagd 2 hatzfähige Gespanne zur Verfügung. Man einigte sich darauf, dass Rothenfluh als Pilot dienen sollte um Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen konnten wir so festigen, dass für 2013 zwei weitere Reviere aus Baselland hinzukommen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich für seinen Einsatz auch bei Andy Stauber mit seinem HS Basco bedanken. Da wir bereits schon einige weitere Reviere im Aargau mit 2 Schweisshunden abdeckten (Wettingen und Würenlos) halfen noch Saemi Gantner und Leo Thommen aus. Auch diesen beiden Hundeführer ein ganz herzliches Dankeschön. Beide hatten jeweils sehr weite Anreisewege zu bewältigen, was nicht selbstverständlich ist.

Die Regionalgruppe Nordwestschweiz hat noch junge Hunde, die viel zu lernen hatten, so war Saugatter in Ungarn und Frankreich angesagt: 6 Termine in Frankreich wurden abgehalten.

Im Herbst 2012 waren 3 Gespanne mit jungen Hunde parat um in Rothenfluh und teilweise schon in Gelterkinden zu zeigen, was sie können. Die Hatz auf Reh funktionierte hervorragend und einige Sauen konnten in Baselland und Aargau nach kurzen Hatzen gestellt und erlegt werden. Für 2013 werden wir wiederum einige Mal nach Frankreich ins Gatter gehen. Weitere Interessierte können sich gerne bei mir melden und sich für die Gatterarbeit anschliessen.

 

Zur Promotion dieser Aktivitäten wurde eine website www.nachsuchen.org erstellt und im Facebook eine Präsenz aufgebaut: www.facebook.com/schweisshunde. Diese Seiten wurden an alle Aargauer Reviere geschickt. Der Blog auf www.nachsuchen.org wird jeweils auch auf Jagd Schweiz im Facebook veröffentlicht.

 

Zudem waren Bruno und Frank durch die Schweisshunde Station Alb-Schurwald von Uwe Steckroth nach Deutschland zur Nachsuche anlässlich einer Treibjagd eingeladen. Für Hauptprüfungen bieten sich Reviere wie Rothenfluh und Gelterkinden an, falls es uns gelingt auch Richter wie Saemi Gantner oder andere vor Ort zu haben. Diese Reviere sind teilweise weit ab von Strassen, was die Hatz weniger gefährlich macht.

 

2013 werden wir eine SSC Prüfung in Würenlos/Wettingen organisieren und für 2014 werden wir versuchen weitere Reviere in Baselland und Aargau abzudecken. Dies geht aber nur im Umfang der Anzahl der einsetzbaren Gespanne.

 

Allen Gespannen ein kräftiges Suchenheil

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Resumée nach 2 Wochen Nachsuchearbeit auf Reh während der Herbstjagd

Ich spüre es immer wieder als Previleg meinen BGS Rüden Anouk von der Königswand zu führen. Es ist ein Vergnügen ihm bei der Arbeit zu verfolgen. Anouk ist im 2. Behang und hat noch einn Jahr Ausbildung vor sich, bis er an einer Hauptprüfung teilnimmt. In den letzten 2 Wochen hatten wir 8 Nachsuchen auf schrotbeschossenes Reh:

 

 

1 Totsuche (jedoch wurde das Tier von Hunden gejagt und die Nachsuche ging über rund 2 Stunden). Irgendwann hatte der Bock die Hunde abgehängt und ist ins Wundbett gegangen. Die Stehzeit der Fährte war 2,5 Stunden. Die Nachsuche war im extrem schwerem Gelände und eine Rotte Schwarzwild hatte die Fährte gekreuzt

 

 

 

 

1 Tier hat sich ohne Hatz gestellt und wurde niedergerissen.  Auf dem Bild verfolgt Anouk, dass sein Bock nicht abhanden kommt

3 Tiere hatten rund eine 300m lange Hatz und wurden niedergerissen. Das Verhalten ist immer identisch. Das Reh geht bis 1 km, manchmal auch kürzer in eine Richtung und kehrt dann im Bogen zurück. Die Hatz findet in der Nähe des Anschusses statt. Ein Schutzkleidung ist unbedingt nötig, da es durch Dickungen geht und oft das Tempo von Anouk schnell ist. Die Stehzeit war teilweise bis 16 Stunden

1 Hatz ging über 30 min. und war nicht erfolgreich, weil das Reh 2 grosse Dickungen als Rückzug hatte und immer wieder Kreise zog. Das Reh gewann beim Abgang immer einige Minuten um sich zu erholen. 

 
1 Hatz war nicht erfolgreich, da der Hund mit Schweissleine hatzte  (Führerfehler) und das Reh fast 2 mal niederreissen konnte. Der Hund brach ab, kam zum Führer um sich der Leine zu entledigen. Danach setzte sich jedoch ein Stöberhund hinter das Reh und das Tier konnte am Folgetag auch nicht gefunden werden mit Nachsuche über 2 km

 

1 Vorsuche ergab kein Interesse von Hund und Kontrollhund. Das Reh war beschossen aber scheinbar nicht krank oder krank genug, dass der Hund die Fährte annahm.

Damit wurden von 8 Schrotbeschossenen Tieren, derer 5 gefunden. Die Suchen waren oft 2 km lang bis es zur Hatz kam. Die Hatz fand immer in der Nähe des Anschusses statt. Dazu braucht es einen Hund der auf Bodenverletzung läuft, Verleitfährten nicht annimmt, da es keine Bestaetigungen gibt ist keine Kontrolle möglich. Man muss seinen Hund lesen können, denn er gibt an, wenn man in die Nähe des Tieres kommt und er bereit zur Hatz ist. Der Hund muss niederreissen können, denn das Reh sucht die Dickungen. Ein Schuss ist kaum möglich. Der Führer muss so fitt wie der Hund sein, damit er folgen kann.

Fazit: Falls ein schrotbeschossenes Tier nicht liegt, immer ein Gespann anfordern, dass eine solche komplexe Aufgabe auch lösen kann. Dann ist die Erfolgsquote genügend, aber lange noch nicht wo sie sein sollte. 

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Nachsuchearbeit in einem Basellandschaftlichen Revier

Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk von der Königswand (re)
Bruno Wiederkehr (li) und Frank Hofer mit Anouk von der Königswand (re)

Die Regionalgruppe Nordwestschweiz des SSC betreut unter anderem seit Frühherbst eines der schönsten Reviere der Basellandschaft. Für die diversen Bewegungsjagden sind immer zwei Schweisshundegespanne abgestellt.  

Ich durfte nun die ersten beiden Jagden dabei sein.  Am Morgen schon frühzeitig machte ich einen Spaziergang durchs Revier. Am Sammelplatz war mein Hund Anouk nun ganz ausgeglichen. Anouk ist ein junger BGS Rüde im 2. Behang. Wir wurden den anderen Jägern vorgestellt und Instruktionen im Falle eines Fehlschusses wurden vom Jagdleiter durchgegeben:

  • Keine Nachsuchen auf eigene Faust

  •  Nur Verbrechen des Standes, nicht aber des Anschusses (kein Vertrampeln)

  •  Merken des Verhaltens des Stückes 

  • Merken des Fluchtweges

  •  Der Schütze hat gegebenenfalls den Hundeführer entsprechend einzuweisen.

  • Jeder Schuss wird ohne wenn und aber kontrolliert.

Am Vormittag konnte ich selber mitjagen. Ein Geisskitz wurde mir von einem Hund gebracht. Ich konnte nicht schiessen, da es die Schützenlinie kreuzte und später noch mal hochflüchtig vorbeikam. 

Beim Aser wurde klar, dass ein Reh nachgesucht werden musste. Es ist von einem Schützen beschossen worden, lag aber nicht im Feuer. Wir nahmen zuerst den Aser und warteten, dass das Stück nicht aufgemüdet würde. Nach rund 2,5 Std Stehzeit der Fährte liess ich mich durch den Schützen einweisen. Er hatte sich vorbildlich an die Weisungen des Jagdleiters gehalten. Der Hund verwies den Anschuss und saugte an. Es ging den Hang hoch, ein erster Winkel über ein paar umgestürzte Bäume und ein zweiter Winkel. Dann gab mein Hund Anouk plötzlich laut, er hatte 10m vor mir den kranken Rehbock gestellt. Der Hund war 2 Meter vor dem Bock und zur Attacke bereit und ein Schuss war unmöglich anzubringen. Anouk riss den Bock zu Boden und ich eilte dazu um einen Kammerstich zu setzten. Anouk seinerseits biss in den Träger und die Wirbelsäule knackte. Das Tier war tot. 

Eine weitere Nachsuche an diesem Tag gab es nicht mehr und so konnte ich am Nachmittag wieder an der Bewegungsjagd teilnehmen. 

 

 

 

Anouk muss schauen, dass der Bock nicht abhanden kommt
Anouk muss schauen, dass der Bock nicht abhanden kommt

Der zweite Jagdtag brachte mir am Morgen einen Fuchs, der im Feuer liegen blieb. Den nächsten Fuchs lies ich durch. Anouk schaute mich entgeistert an: Wieso lässt Du ihn durch? War seine Frage. Kurz vor Ende des 1. Triebes kam noch ein dritter Fuchs, aber ich nahm die Flinte wiederum runter und enttäuschte ihn nochmals. Nach dem Abhornen brachte er mir den Fuchs und es ging zum Aserplatz. 2 Nachsuchen waren zu machen, die 40 Flinten hatten diszipliniert gejagt. Mein Kollege untersuchte einen Schuss auf Wildsau, der aber eindeutig daneben ging. Es war nichts zu finden ausser dem Kugelriss. Der Schütze hatte unterschossen.

Ich setzte meinen Hund auf die Rehfährte an. Der Jäger hat hier aber entgegen den Anweisungen den Anschuss verbrochen und hatte die Fährte schon einige Meter ausgearbeitet. Wir trafen auf Schweiss am Anschuss. Der Hund nahm eine andere Variante der Fährte als die ausgearbeitete Fährte des Jägers. Der Bock war spitz von vorne beschossen worden, filel und sprang davon, verfolgt von einem Treibhund. Es ging steil nach oben und verschiedentlich verwiess mir Anouk einen Tropfen Schweiss. Der Hund blieb aber genau auf der Fährte und so erhielten wir immer wieder Bestaetigung. Nach ca. 1,5  Std Schweissarbeit musste ich den Hund ablegen und wir machten eine Pause. Anouk trank nochmals einen halben Litter Wasser und beruhigte sich. Es war sehr warm, denn der Föhn blies.  Dann kreuzten wir noch die Fährte einer grossen Rotte Sauen, aber Anouk lies sich nicht beirren. Dann endlich fand Anouk den Bock im Wundbett. Er war bereits tot. Die Freude war übergross, denn hier haben Führer und Hund für den Erfolg hart kämpfen müssen. Zurück blieben ein paar Dornen im Ohr und Handgelenk sowie etliche blaue Flecken und aufgeschlagene Haut. Auch Anouk hat noch ein paar Kratzer.

Grosser Dank gebürt auch den beiden Revierbegleitern, die immer dabei waren.

Die Jagdleitung nahm den Erfolg mit den Worten entgegen: "Du bist ein Schatz* und wir liessen den Abend mit einem gemütlichen Aser ausklingen.


 

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Weiterbildungstag der Regionalobmänner SSC

Bruno Wiederkehr im Vordergrund
Bruno Wiederkehr im Vordergrund

Weiterbildungstag der Regionalobmänner 2013

Anlässlich der Vorstandssitzung mit den Regionalgruppenobmännern wurde beschlossen, ein Weiterbildungstag für die Regionalgruppenobmänner durchzuführen. Ziel und Zweck sollte es sein, dass alle Regionalgruppenobmänner die Ausbildung nach dem gleichen Muster gestalten. Das Ehrenmitglied Bruno Wiederkehr stellte grosszügigerweise die Infrastruktur sowie das Revier zur Verfügung. Als Kursleiter konnte der Praktiker Sämi Gantner gewonnen werden.

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Wir können auf ein erlebnisreiches Jahr zurückblicken. Viele neue Aktivitäten wurden von Frank Hofer, dem zukünftigen Regional Obmann, ins Leben gerufen.

 

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In diesem Jahr waren vier Übungen vorgesehen.

Die erste Übung (Anschuss - Seminar) fand im Revier Würenlos statt und wurde von acht Hundeführern mit ihren vierbeinigen Begleitern besucht. Am Samstag Morgen haben einige Mitglieder unserer Gruppe verschiedene Anschüsse auf Reh vorbereitet. Am Nachmittag wurden die verschiedenen Anschüsse von jedem einzelnen Hundeführer, unter den kritischen Blicken der übrigen Teilnehmer, mit seinem Hund ausgearbeitet. Für die andern Hunde war Ablegen im Gelände angesagt. Anschliessend orientierte der Obmann über den Schrotschuss anhand einer beschossener Kartontafel mit aufgezeichnetem Reh. Es ist erstaunlich wie gross die Schrotgarbe auf eine Distanz von 30 Meter (Randschrot) ist. Vielen Dank an Jagdgesellschaft Würenlos, an Claudia Lauener und Frank Hofer für die feine Verpflegung.

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