2 Tagesberichte Jagdaufsicht

1 Tag

 

6 Uhr

Anruft der Kantonspolizei: Ein Fuchs ist auf der Autobahnauffahrt angefahren worden Der Fahrer hätte sich gemeldet, sei aber dann zur Arbeit. Der Fuchs liege auf der Strasse gut sichtbar

6.15 Uhr

Abfahren der besagten Strecke, aber kein Fuchs zu sehen. Nochmaliges Abfahren ohne Erfolg.

6.30 Uhr

Kantonspolizei meldet, dass die SBB einen Fuchs überfahren hat.

7.00 Uhr

Fuchs von der SBB entgegengenommen und bei der Kadaverstelle entsorgt.

7:30 Uhr

Duschen, Umziehen und sich durch den Gubrist stauen um einen Kunden zu besuchen., denn vom Lohn der Jagdaufsicht kann man nicht mal das Benzin zahlen. Hobby will bezahlt sein.

12:00 Uhr

Nachsuche auf Fuchs mit dem Bayerischen Gebirgsschweisshund. Ortsangabe sehr ungenau: Zwischen 50 bis 400 m nach der Ampel. 

13:00 Uhr

Es ist klar, der Fuchs ist unter dem Wildzaun durch ein Loch und ins Nachbarrevier. 

14:00 Uhr

Abbruch, erfolglos

15:30 Uhr

Der Unfallfahrer ohne Teilkasko oder Vollkasko  und sein Versicherungsmakler sind der Meinung, die Jagdgesellschaft müsste den Schaden übernehmen. Diverse Telephongespräche mit Kanton, Polizei und Unfallfahrer folgen.

18:00 Uhr

Polizei meldet einen Fuchs auf einem Miststock der apathisch sei.

18:30 Uhr

Auf dem Miststock ist der Fuchs nicht mehr. Suche mit dem Rauhhaardackel

18:45 Uhr

Fuchs in einer Scheune gefunden: Kranker Jungfuchs, wahrscheinlich Räude.

Nach kurzer Abklärung, Entscheidung zum Fangschuss. Fuchs in die Kadaverstelle bringen.

 

 

 

 

 

 

2. Tag

 

10 Uhr

Ein Dame ruft an, die berichtet, dass sich ein Reh in einem Zaun verfangen hätte und verendet sei. Der Zaun gehört zu einem Zentrum und schirmt den Park vom Wald ab. Kinder hätten das Tier gefunden.

10:30 Uhr

Rauhhaardackel zeigt das Reh an. Ohne Hund wäre es nicht zu finden gewesen. Ein braver Bock, der schon vor mehreren Tagen verendet ist. Photos machen, Forst informieren, dass der Zaun so nicht tragbar ist und Rehbock entsoregn.

21:15

Vorsuche auf einen braven Erntebock mit dem Bayerischen Gebirgsschweisshund. Der Hund verweist Lungenschweiss und arbeitet die Fährte aus. Der Bock liegt nach 80m im Gestrüpp

Bergung des Tieres und anschliessend "Bockkaffee". Hund und Jäger haben riesen Freude. Heute war der 81ste Geburtstag ... ein schöneres Geschenk hätte er sich nicht gewünscht.

19 kg aufgebrochen mit starken Dachrosen und schöner Perlung

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